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Studium

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Geosciences-Forum.com Foren-Übersicht -> Studium - Beruf - Events - Sonstiges -> Studium
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Autor Nachricht
Niklas
Foren Neuling
Foren Neuling



Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 3


Verfasst am: 17.01.2006 15:55    Titel: Studium

Hallo,
ich mache in diesem Jahr mein Abi und würde sehr gerne Geologie studieren, da mich dieses Thema unheimlich interresiert.

Doch leider wird mir von diesem Studium nur abgeraten, da nach allgemeiner Meinung die Berufschancen sehr schlecht sind. Auch meine Lehrer raten nur davon ab.

Trifft dies zu? Ich bin schon von kleinauf fasziniert von dieser Naturwissenschaft und möchte es daher unbedinngt studieren.
Kann man es also wagen in diese Richtung zu studieren?
Danke

Grüße Niklas
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Selenit
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beiträge: 40


Verfasst am: 17.01.2006 16:39    Titel:

Hi,

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Doch leider wird mir von diesem Studium nur abgeraten...
Das kann ich nun nicht ganz nachvolziehen. staunt

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
, da nach allgemeiner Meinung die Berufschancen sehr schlecht sind.
In welchem Beruf nicht? zwinkert

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Auch meine Lehrer raten nur davon ab.
Die beklagen sich auch immer wieviel sie arbeiten müssen und das sie so wenig Urlaub haben. Sind solche Leute glaubwürdig? ROFL

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Trifft dies zu?
Mal Scherz beiseite, früher hies es auch immer werde Arzt, dann kann dir nichts passieren. Und gibt es heute arbeitslose Ärzte? Ja.
In der letzten Statistik die ich gesehen habe (die war meine ich von Anfang 2005) da lag die Arbeitslosenquote bei Geologen deutlich unterm Durchschnitt. Du kannst ja mal bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen, wie es zur Zeit aussieht. Und selbst wenn die Berufsaussichten heute schlecht sind, wer kann dir sagen wie dies am Ende deines Studiums aussieht? Immerhin studiertst du nicht nur ein paar Monate sondern ein paar Jahre. In der Zeit kann sich viel verändern, alledings sowohl zum Negativen als auch zum Positiven hin. Und wer kann dir da eine zuverlässige Prognose geben? Keiner.
Abgesehen davon hat die Geologie so viele Themengebiete, dass eine allgemeine Aussage gar nicht möglich ist. In der Umweltgeologie und ähnlichen Themengebieten sind die Jobaussichten zur Zeit nicht schlecht, in anderen Themenbreichen sieht es wieder anders aus. Zudem ist immer die Frage ob man sich bei seiner Jobsuche später auf Deutschland beschränken will oder ob man auch ins Ausland will.

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Kann man es also wagen in diese Richtung zu studieren?
Ein ganz klares JA!
Außerdem was bringt es dir, wenn du z.B. statt dessen BWL studierst und dazu keine Lust hast. Es bringt dir nur Frust, du quälst dich durchs Studium und brichst es dann eh ab. Dann lieber dirket etwas studieren, was einem Spass macht und wozu man auch stehen kann. Und wenn du gut bist, dann klappt es mit dem Job. Smile

Grüße
Selenit
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Verfasst am: 07.09.2008 00:56    Titel: Sponsored Link


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Geofreak
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 47


Verfasst am: 21.01.2006 20:39    Titel:

Ja,

da kann ich dem Selenit zustimmen. Außerdem hängt es ja auch davon ab für welchen Beruf in der Geologie Du Dich entscheidest. Wenn Du Dich nur gut genug qualifizierst kannst Du fast überall auf der Welt nen Job finden.

der Max
_________________
Als ich besoffen war habe ich auch schon mal den Mond angepinkelt. Bisher konnte mir niemand beweisen, dass ich nicht getroffen habe
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Paketschubser
Vielposter
Vielposter



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 05.02.2006 20:31    Titel:

Ich kann mich Selenit und Geofreak nur anschließen. Du darfst nicht vergessen das Du ca. 5 Jahre plus Diplomarbeit studierst und das in einem Bereich der Dich nicht interessiert? Vergiss es, was meinst Du wie Du dich fühlst wenn Du stundenlang für Prüfungen pauken musst und Dich das Thema nicht interessiert? Du kannst Dir alles viel schwerer merken. Und sicherer Job nach dem Studium? Das dachte man auch mal von der IT-Branche. Außerdem legst Du dich mit Deinem Studium ja nicht fürs ganze Leben fest! Ich würde mal schätzen das von den Geologieabsolventen in Kiel nur etwa die hälfte auch in der Geologie arbeiten. Es ist den Verantwortlichen in den Betrieben häufig wichtig das Du studiert hast und das Du eine breite Wissensbasis hast, aber nicht welches Fach Du studiert hast. Und die breite Wissensbasis bietet die Geologie. Denk mal an Geochemie (viel Chemie), Geophysik, Ing. Geologie ( viel Statik), marine Geologie(Klimaforschung u.a.) etc. außerdem hast Du mindestens ein Nebenfach. Das kann z.B. Informatik, BWL, Jura oder sonst was sein wenn es logisch zum Hauptstudium passt, alles Definitionssache. Ich weiß von Geologen die bei normalen Museen (Landesmuseum) in führender Position arbeiten, von Geologen in leitender Position bei Telefonanbietern, bei Sofwareherstellern und Banken. Und wenn Du in der Geologie bleiben willst, die Welt ist groß! Und von Baugrunduntersuchungen, Altlastsanierung über Forschung bis Montanindustrie ist die Bandbreite deutlich größer als wenn Du zum Beispiel Fahrzeugbau studierst. Und ich sage Dir: Steinbeißer sein ist lustig.
Gruß Paketschubser
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Nuff84
Foren Neuling
Foren Neuling



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 1


Verfasst am: 11.02.2006 17:50    Titel:

@Niklas
Lass dich nicht davon abbringen! Ich studier VetMed, obwohl auch jeder sagt, dass man keinen Job kriegt. Man ärgert sich krumm und dämlich, wenn man seinen Traum sausen läßt Genau!
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Perdakon
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 14.02.2006 17:46    Titel: Re: Studium

Hallo Niklas,

ich kann mich meinen Vorrednern hier nur anschließen. Ich bin nun mit dem 3.Semester Geologie auf dipl. beinahe fertig und bin froh diese Wahl getroffen zu haben. Ich hoffe auch, dass sich daran nichts ändern wird.

Wenn es dir etwas hilft, ich denke mehr Sorge um den Arbeitsmarkt als bei den meisten anderen Studienfächern brauchst du dir nicht machen. Wir hatten im 1. Semester eine Ringvorlesung (war eigentlich mehr eine Informationsveranstaltung), in der uns verdeutlicht wurde, dass der Arbeitsmarkt ab dem Jahre 2009 gut aussehen würde für Geologen. Unglücklicherweise werden oder wurden bereits einige Ausbildungsstandorte für Geologie in Deutschland geschlossen, was ich sehr schade finde, d.h. aber auch weniger ausgebildete Geologen auf die gleiche Zahl an Arbeitsplätzen.

Am Ende zählt aber vor allem eines, dass du dich mit deiner Studienwahl wohl fühlst und sie vertreten kannst. Es ist eine wichtige Entscheidung in deinem Leben.
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Paketschubser
Vielposter
Vielposter



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 14.02.2006 19:00    Titel:

Schlaumeier Da muss ich mich aber noch mal einmischen lieber Perdakon, erstmal freue ich mich natürlich über die guten Prognosen, die Du da in den Raum stellst grinzt ; aber: Es wurden zwar schon einige geologische Institute plattgemacht und es werden auch noch einige folgen. Dafür steigen an den verbleibenden Instituten aber die StudentInenzahlen. Im Vergleich zu den Semestergrößen (Studienanfänger) der Jahre 1998 und 1999 hat sich, in Kiel, die Zahl der Studierenden in den den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Ich weiß zwar nicht wie es bei anderen Instituten aussieht aber wenn das überall so ist, erhöht sich die Anzahl der GeologieabsolventInen eher. Das soll natürlich nicht abschrecken, es gilt sonst das von meinen Vorgängern und mir schon vorher geschriebene. gut Klappt schon mit nem Job! Wenn Du etwas studierst was Dir Spass macht, wirst Du nämlich auch gut in dem Job!
Also hau drauf Niklas Hammer
Warum ist ist das eigentlich kein Geologenhammer motzt
Gruß der Paketschubser
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Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
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jdu
Foren Neuling
Foren Neuling



Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beiträge: 3


Verfasst am: 15.02.2006 09:08    Titel: Ach?

Ich bin ehrlich gesagt etwas verblüfft von euren Meinungen.
Von meinem Jahrgang hat keiner einen Job in der Geologie bekommen. Einer lebt auf Kosten seiner Frau, einer arbeitet als Gipser, die Mädels wählen eh gerne den Weg der Heirat....
Unsere Jahrgangsüberfliegerin, hat in Regelstudienzeit studiert, war am AWI, ist zur Diss mit der Polarstern in die Antarktis gefahren und war dann ein paar Jahre arbeitslos. Jetzt arbeitet sie als Organisatorin für Meetings, was wohl eine bessere Sekretärin ist.
Ich empfehle nebenher etwas mit Computern zu machen, dann kannste wenigstens als Informatiker anfangen. Die Quereinsteiger werden immer gesucht, die kriegen nämlich so wenig Geld, weil sie's ja nicht gelernt haben, daß man damit sogar die Gehälter der echten Informatiker drücken kann.

Also, auch wenn Eure Meinungen sehr optimistisch und positiv sind, tue ich mich etwas schwer sie als realistisch zu betrachten. Und wer 6 bis 10 Jahre etwas studiert (mit Diss), mit dem er hinterher kein Geld verdienen kann, muß ziemlich genußsüchtig sein, und so reich, daß er sich das leisten kann. Man muß schon beachten, daß man auch mit nem Diplom in der Tasche, in allen anderen Fächern bzw Berufen ein ungelernter ist und entsprechend verdient.
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Selenit
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beiträge: 40


Verfasst am: 15.02.2006 13:02    Titel:

Hi,

es war von Diplom die Rede. Und es gibt ja noch andere Länder als Deutschland wo man arbeiten kann. Außerdem spielt es ja auch immer noch eine Rolle in welchem Bereich der Geologie du einen Job suchst.

Bei einem Punkt gebe ich dir allerdings uneingeschränkt recht. Mit Diss ist man für die meisten Geo-Jobs in Deutschland überqualifiziert. Da dürfte es schwierig werden ein Job zu finden.

Und Computer sind auch längst nicht mehr die Rettung. Die IT-Blase ist ja auch schon vor längerer Zeit geplatz. Es ist ja schließlich auch nicht so, dass es keine arbeitslosen Informatiker gibt. Oder?

Und wo wir schon dabei sind, welcher Studiengang garantiert dir heute noch am Ende einen Arbeitsplatz?

Am besten macht man eine Lehre als Handwerker (Elektriker etc.). Da kann man immer (mehr oder weniger legal) Geld verdienen. Aber als Akademiker, das sieht schlecht aus.

Grüße
Selenit
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Paketschubser
Vielposter
Vielposter



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 15.02.2006 17:46    Titel:

Da muß ich Selenit recht geben. Wenn Du natürlich in die marine Geologie willst oder Paläo- Klimaforschung, Polarforschung etc. dann bleibt nur die Forschung sprich Uni oder so und da sind die Stellen knapp! Da reicht es auch nicht der Überflieger des Jahrganges zu sein, denn so einen/eine gibt es jeden Jahrgang an jeder Uni. Da brauchst Du Auslandssemester, Forschungsaufenthalte im Ausland und Beziehungen! Warum sind so viele Wissenschaftler zurückgekehrt an die Uni an der sie studiert oder promoviert haben? Selbstverständlich erst nach mehreren Jahren an diversen Uni`s im Ausland. Was Selenit zur Diss gesagt hat stimmt weitgehend, der Titel macht sich aber zum Beispiel in der Umweltgeologie (z.B. als Laborleiter etc.) ganz gut. Aber das mit der Berufsausbildug? Wer`s mag, ich bin gelernter Elektriker und das ein ganzes Leben lang machen? Da lieber als überqualifizierter Geologe Baugrunduntersuchungen machen oder so (machen meist angelernte Arbeiter, oder halt arbeitslose Geologen). Außerdem wenn Du so willst, bekommst Du den Verdienstausfall durch deine Studienzeit meist eh nicht mehr rein (Denk mal was Du in sechs Jahren Verdient hättest).
Und was JDU über sein Semester gesagt hat, das keiner einen Job in der Geologie gefunden hat; Pech! Das schwankt von Jahrgang zu Jahrgang. Vor ein paar Jahren hat die Bundeswehr ca. 10 Geologen gesucht, das macht sich in dem Jahrgang (zumindest in der angewandten Geo.) natürlich sofort bemerkbar; und wer`s mag. Außerdem muß ich Selenit recht geben in dem Punkt das man auch im Ausland arbeiten kann. Wer heuzutage studiert und glaubt damit einen "in seiner Heimat (am besten Herkunftsbundesland) , fürs Leben, nie wieder umziehen, keine mehrmonatigen Auslandsaufenthalte" Job sicher zu haben, sollte sein Abiturzeugniss zurück geben! Währe natürlich schön: Kinder kriegen, Hausbauen, Baum pflanzen und so, das is vieleicht noch drin, das privileg auch im Haus bei der Familie zu wohnen haben heutzutage aber nicht einmal mehr Handwerker. Die müssen genauso Global (zum. EU weit) Arbeit suchen, wie alle anderen auch.
Und zum Schluss kommt es natürlich darauf an, was man, an welcher Uni, bei welchem Prof. studiert hat. Also Wichtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Richtiges Institut aussuchen! Und nicht die coolste Studentenstadt!
Gruß der Paketschubser
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Perdakon
Fortgeschrittener User
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 16.02.2006 10:43    Titel:

Ich darf an der Stelle Selenit und Paketschubser voll und ganz recht geben.

Viele, und das sehe ich auch an einigen meiner Komilitonen haben die Geologie gewählt weil sie einfach erscheint. Gut, zugegeben die Klausuren sind sicherlich nicht mit denen der Chemiker oder Physiker zu vergleichen (abhängig vom Fachgebiet), aber leicht sind sie manchmal trotzdem nicht und eines muß man als Geologe auf jeden Fall sein, flexibel. Sowohl im Wissen um die anderen Naturwissenschaften (sind wir mal ehrlich, welche Naturwissenschaft wird in der Geologie nicht als Hilfswissenschaft benötigt) als auch in der Wahl des späteren Arbeitsplatzes. Wer an der Uni bleiben möchte hat einen langen und steinigen Weg vor sich, kein Zweifel und wer in die Wirtschaft geht hat selten einen Arbeitsplatz auf Dauer.

Wichtig ist sich eine gescheite Uni auszusuchen, auch wenn die nicht in der Heimatstadt liegt und sich schon so früh als irgend möglich Connections aufzubauen. Die spätere Entscheidung in welchen Bereich man gehen möchte ist ebenfalls eine der wichtigsten Entscheidungen des Studiums. Vulkanologie ist ein unglaublich interessantes Fachgebiet, aber schon die Statistiken Beweisen, dass Hawaii nicht von 65% Geologen bewohnt wird. grinzt

Ein kleiner Tip an alle die nun von der Schule ins Sudium wechseln, sorgt dafür das euer Englisch nicht verrostet, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie wichtig das später wieder sein wird.

@ Paketschubser
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass durch die Schließung einiger Ausbildungsstandorte in Deutschland die Zahl der Geologiestudierenden an anderen Universitäten steigen wird, aber ich denke nicht das die Umlagerung 1:1 sein wird. Unser Institut könnte solch eine Menge an Studenten gar nicht unterbringen, von dem her wird die deutschlandweite Zahl der Absolventen pro Jahr wohl doch etwas sinken. Spätestens mit den Studiengebühren, aber das ist ein anderes Thema.
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Paketschubser
Vielposter
Vielposter



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 16.02.2006 17:49    Titel:

@ Perdakon
Gut das Du das Thema Studiengebühren nicht vertieft hast, bekomme regelmäßig einen Blutrausch bei dem Thema und fange an um mich zu beißen.
Kann durchaus sein das die Studentenzahlen in der Geologie bundesweit sinken werden, ich kann nur von Kiel sprechen. Bei uns haben sich die StudentInnen mehr als verdoppelt (fast verdreifacht).
Das viele Geologie studieren weil es vermeindlich einfach ist kann ich nur bestätigen. In Kiel konnte man noch bis vor ein paar Jahren die Kombination Paläo/Petro studieren ohne einen einzigen Matheschein zu machen. Wahrscheinlich das einzige naturwissenschaftliche Studium ohne Mathe. Geht heute zum Glück nicht mehr.
Aber das das ein steiniger Weg ist bis zu einem Uni-Job? Lieber Perdakon ist das mit den Steinen nicht irgendwie Inhalt der Geologie? ROFL
Genau! Das mit dem Englisch kann ich nur bestätigen, am besten gleich im ersten Semester mit englischer Fachliteratur anfangen. Wir versuchen die Studis dazu zu zwingen indem wir die Prof`s gebeten haben Anfängerseminare abzuhalten und nur Englischsprachige Paper zu verteilen. grinzt
@Niklas
Alle Lehrer scheinen aber nicht der Meinung zu sein das Geologie eine brotlose Kunst ist. Eine Komilitonin von mir ist die Tochter meiner ehemaligen Mathelehrerin zwinkert
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Niklas
Foren Neuling
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 3


Verfasst am: 13.03.2006 17:33    Titel:

Hallo,
also erstmal danke an euch alle für die hilfreichen Antworten. Danke

Ich glaube aber das ich mich jetzt fest entschlossen habe Geologie zu
studieren. Denn es ist einfach nur faszinierend.
Vor allem bei uns in den Dolomiten sieht man welch gewaltigen Naturkräfte hier am Werk waren. Ich bin schon jetzt sehr gespannt aufs Studium und hoffe, dass es interessant und spannend wird.

Darüber hinaus möchte ich ein großes Kompliment an diese Website machen. Ich finde, dass sie sehr gut aufgebaut ist und ich stöbere gerne hier herum.

Grüsse Niklas
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Paketschubser
Vielposter
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 13.03.2006 22:31    Titel:

gut Richtig so Niklas und viel Erfolg und auch viel Spaß. Was die Dolomiten angeht kann ich Dir nur recht geben. Ich war mal auf Exkursion in den Dolomiten und wenn Du vor so einem gewaltigen Berg stehst und noch das Korallenriff erkennst, dann merkst Du wie klein wir sind. Aber auch das den Biologen mit ihren rezenten Riffen ein Teil der Bedeutung ihrer Studienobjekte verborgen bleiben wird, eine Bedeutung die warscheinlich nur Erdwissenschaftler verstehen (Ausnahmen so oder so, gibts natürlich immer).
Alles Gute und Willkommen an Bord
das Paketschubserle
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Selenit
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beiträge: 40


Verfasst am: 16.03.2006 11:56    Titel:

Hi,

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube aber das ich mich jetzt fest entschlossen habe Geologie zu studieren.
klatscht Gute Entscheidung.

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Denn es ist einfach nur faszinierend.
Genau!

« Niklas » hat Folgendes geschrieben:
Ich bin schon jetzt sehr gespannt aufs Studium und hoffe, dass es interessant und spannend wird.
Sicher. ja

Noch ein Tipp:
Du solltest dir vorm Einschreiben Gedanken machen welches Themengebiet (Hydrogeologie, Geochemie, Mikropaläontologie, Vulkanologie...) dich interessiert und dich dann informieren an welcher Uni dieser Themenschwerpunkte gelehrt wird. Denn längst nicht jedes Arbeitsgebiet ist an jeder Uni vertreten. Du kannst zwar (zumindest beim Diplom-Studiengang, beim Batchler keine Ahnung) jederzeit die Uni wechseln, aber es ist doch vorteilhaft, wenn man von Anfang an schon Einblicke in das angestrebte Arbeitgebiet erhält. So lässt sich später ggf. unnötiger Frust vermeiden.

Grüße
Selenit
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