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Situmetrie/Geröllanalyse


 
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Autor Nachricht
Geojo
Foren Amateur
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 32


Verfasst am: 20.09.2007 16:56    Titel: Situmetrie/Geröllanalyse

Hallo zusammen,
ich beginne gerade mich mit den Geschieben verschiedener Größe zu beschäftigen. Dabei ist der Begriff "Situmetrie" gefallen. Ich habe im Netz auch schon ein wenig darüber erfahren und bin auf eine sogenannte Einregelungstafel gestoßen wie im Bild dargestellt.
[Platzhalter für ein Bild]
Wie genau muss ich jetzt diese Tafel benutzen damit ich folgendes Ergebnis herausbekomme:
[Platzhalter für ein Bild]
Kann ich anhand dieses Diagrammes erkennen aus welcher Richtung das Gestein kam? Ich würde mich freuen wenn ihr mir ein paar Tipps geben könnt.

Viele Grüße
Geojo
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Verfasst am: 02.12.2008 12:46    Titel: Sponsored Link



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Younger Dryas
Fortgeschrittener User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 110


Verfasst am: 20.09.2007 17:29    Titel:

Die Methode ist nicht extrem genau zwinkert
Du legst die Scheibe orientiert an die Profilwand an, entnimmst am 0-Punkt einen Stein und legst ihn ohne Richtungsänderung so auf die Scheibe, dass sein hinteres Ende am 0-Punkt liegt. Dann gibst Du an, welche Richtung die Längsachse hat (als Sektoren auf der Scheibe), das kann später in Himmelsrichtungen umgerechnet werden. Die Gruppe IV sind alle Gesteine, bei denen die Längsachse nicht annähernd horizontal lagert. Du bestimmst damit die Einregelung der Längsachse, die verschiedene Prozesse beeinflussen: Fluviale Schotter sind tendenziell quer zur Fließrichtung, solifluidal entstandene längs dazu eingeregelt. Bei Grundmoränen ergibt sich in der Regel keine Einregelung, außer es handelt sich um einen lodgement till.
Üblicherweise werden 200-300 Steine vermessen, die im Größenbereich zwischen 2 und 15cm liegen dürfen.
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Geojo
Foren Amateur
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Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 32


Verfasst am: 20.09.2007 18:37    Titel:

Jo... ich will mal versuchen ob mir das dann weiterhilft. Vielen Dank erstmal ja
_________________
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Younger Dryas
Fortgeschrittener User
Fortgeschrittener User



Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 110


Verfasst am: 21.09.2007 09:55    Titel:

ich war mal dabei, als verschiedene Studentengruppen den gleichen Aufschluss bearbeiteten, und konnte an den (unterschiedlichen) Ergebnissen sehen, dass hier sehr ungenau gearbeitet werden kann. Ich denke es gibt zwei Hauptquellen für Fehler. Das Herausnehmen ohne Lageänderung und die Entscheidung, welche Längsachsen zu steil stehen für die Messung (=Gruppe IV) und welche nicht.
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