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Perdakon Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 11.02.2006 Beiträge: 45
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| Verfasst am: 16.03.2006 11:00 Titel: Urannachweis |
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Hallo,
kennt von euch jemand einen schnellen Urannachweis, bei dem man keinen Geigerzähler im Wert von 300 EUR benötigt. Hier bei uns im Schwarzwald sind ja immer wieder Geteine mit Uranophan zu finden, das Problem ist nur das die Kristalle zu klein sind um sie zu sehen. Da Uran normalerweise Hauptsächlich Alpha-Strahler ist, kann man keine billigen Geigerzähler verwenden, denn die messen keine Alpha-Teilchen. Uran ist zwar auch Gamma-Strahler, aber die Menge an Gamma-Strahlen ist so gering, das man schon ein Präzesionsgerät braucht und das ist dann auch wieder ordentlich teuer.
Eine Idee?
Gruß,
Perdakon _________________ Geologie ist keine exakte Wissenschaft! |
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Selenit Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 19.11.2005 Beiträge: 40
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| Verfasst am: 16.03.2006 11:14 Titel: |
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Hi,
radioaktive Strahlung wurde mittels Fotopapier entdeckt. Wie Licht 'belichtet' auch radioaktive Strahlung Fotopapier. Das wäre doch eventuell ein Ansatz für eine Alternative zum Geigerzähler. Ob und wie sich dieser Ansatz allerdings in die Praxis umsetzen lässt, kann ich dir leider nicht sagen.
Auf diese Weise würdest du da natürlich keine absoluten Angaben bekommen wie stark die Probe strahlt. Aber zumindest hättest du einen Anhaltspunkt, ob sie gar nicht, schwach oder stark strahlt. Auch ist dieser Ansatz sicherlich nicht geländetauglich, sondern eher für kleiner Proben geeignet.
Grüße
Selenit |
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Perdakon Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 11.02.2006 Beiträge: 45
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| Verfasst am: 17.03.2006 10:31 Titel: |
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hm, das ist eine interessante Idee Selenit, aber glaubst du die Beschichtung des heutigen Fotofilms ist noch die gleiche wie die der Fotoplatten zur Zeit Becquerels? _________________ Geologie ist keine exakte Wissenschaft! |
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Younger Dryas Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 16.03.2006 Beiträge: 110
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| Verfasst am: 17.03.2006 10:35 Titel: |
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| wenn's nicht speziell um den U-Nachweis, der wohl nur mit MS exakt möglich ist, geht, sondern nur um den Nachweis von Radioaktivität an sich, würde ich an ein Mikrodosimeter denken, wie es in der Medizin als Pfennigartikel zu haben ist: Hersteller Agfa. Allerdings muss das Dosimeter bei natürlichen Strahlungen lange im Kontakt mit dem zu messenden Substrat bleiben. |
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Selenit Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 19.11.2005 Beiträge: 40
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| Verfasst am: 17.03.2006 18:10 Titel: |
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Hi,
« Perdakon » hat Folgendes geschrieben:
...aber glaubst du die Beschichtung des heutigen Fotofilms ist noch die gleiche wie die der Fotoplatten zur Zeit Becquerels?
Das glaube ich allerdings nicht. Aber Röntgenstrahlung (wie Licht und Gammastrahlung elektromagnetische Wellen) belichtet Fotopapier ja auch heute noch und warum sollte es dann zumindest nicht auch von Gammastrahlung belichtet werden.
« Younger Dryas » hat Folgendes geschrieben:
...würde ich an ein Mikrodosimeter denken, wie es in der Medizin als Pfennigartikel zu haben ist...
An die naheliegenste Lösung denke ich mal wieder nicht.
Grüße
Selenit |
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Younger Dryas Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 16.03.2006 Beiträge: 110
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| Verfasst am: 17.03.2006 18:30 Titel: |
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| an der Abtl. für Strahlenphysik der TU Dresden wird derzeit auch an einem billigen Ersatz für die Dosimeter, deren Produktion Agfa demnächst nach China verkaufen will, weshalb die Qualität möglicherweise nicht mehr gewährleistet sein wird, geforscht. Dabei wird die Luminsezenz eines geeigneten Substrats ausgenutzt. Das Gerät dürfte so in ein/zwei Jahren in Serie gehen. |
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Andy81le Foren Amateur

Anmeldungsdatum: 18.02.2006 Beiträge: 28
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| Verfasst am: 17.03.2006 20:11 Titel: |
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Oft erkennt man Uran auch daran, das im Gestein sogenannte "Radioaktive Höfe" ausgebildet sind. Diese bilden sich radial um einen Punkt und sind meist sehr dunkel bis schwarz.
Ein Beispiel für einen radioaktiven Hof sind bspw. solche in Biotiten um kleine Zirkon-Kristalle.
Greetings, Andy. |
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Selenit Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 19.11.2005 Beiträge: 40
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| Verfasst am: 17.03.2006 20:47 Titel: |
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Hi,
« Andy81le » hat Folgendes geschrieben:
Oft erkennt man Uran auch daran, das im Gestein sogenannte "Radioaktive Höfe" ausgebildet sind
oder daran, dass man eine ungewöhnliche Kombination von Gesteinen (bzw. Mineralausbildungen) hat.
Ich habe in einem Pegmatit, die ja bekanntlich mehr oder minder große Kristalle hervorbringen, 'Gesteinsglas' gefunden. Dies hat mich dann doch etwas verwundert. Des Rätzels Lösung: Das Gesteinsglas war ein nicht gerade schwach strahlendes U/Th-Mineral, dessen Kristallgitter im Laufe der Zeit zerstört wurde, so dass man den Eindruck erhielt es handele sich um Glas. Anmerkung vom Prof.: Wer noch Kinder kriegen will, der sollte sich nicht unbedingt eine Probe in die Hosentasche stecken.
Grüße
Selenit |
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Andy81le Foren Amateur

Anmeldungsdatum: 18.02.2006 Beiträge: 28
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| Verfasst am: 17.03.2006 21:44 Titel: |
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| Hast Du ein Foto von? |
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Perdakon Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 11.02.2006 Beiträge: 45
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| Verfasst am: 18.03.2006 01:39 Titel: |
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Ich danke euch vielmals für die Anregungen und werde, sobald kein Schnee mehr im Schwarzwald liegt, mal versuchen die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Gruß,
Perdakon _________________ Geologie ist keine exakte Wissenschaft! |
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Selenit Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 19.11.2005 Beiträge: 40
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| Verfasst am: 18.03.2006 09:51 Titel: |
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Hi,
« Andy81le » hat Folgendes geschrieben:
Hast Du ein Foto von?
Ich habe mal ein Foto hier ins Album gestellt. Für eine größere Ansicht einfach das Bild anklicken.
[Platzhalter für ein Bild]
Ein besseres Foto habe ich leider nicht.
Grüße
Selenit |
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