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Die geschicte die Mineralien: zinn - bronze
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Hans Kloster Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 2
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| Verfasst am: 19.09.2007 10:17 Titel: Die geschicte die Mineralien: zinn - bronze |
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Die Zeit der Bronze wird ganz verschieden datiert in verschiedenen ländern. Bronze besteht von kupfer und zinn, vielleicht arsen am anfang, aber zinn gibt es nur weit von die ersten Bronze, warscheinlich Nordkaukasus. Die erste grube von meiner wissen ist Cornwall. Gibt es eine grube früher als Cornwall?
Eisen wurde soweit ich weiss früher als Bronze benutzt, doch werden die Altertum in Stein-, Bronze- und Eisenzeit getrennt und doch wurde nie so viele Steine gebraucht als jetzt?
Vielen Dank _________________ Hans Kloster |
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Pentagonit Foren Amateur

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 29
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| Verfasst am: 10.11.2007 07:26 Titel: |
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Hallo Hans Kloster,
die Eisenzeit (Stichwort: Hethiter) kam erst nach der Bronzezeit.
Um etwa 2500 v. Chr. hielt die so genannte Glockenbecherkultur, die erste metallverarbeitende Kultur der Insel, in Großbritannien Einzug. Zuerst stellten sie Werkzeuge aus Kupfer her, doch um ca. 2150 v. Chr. ging man zur Herstellung von Bronze über. Durch die Beigabe von etwas Zinn wurde das Kupfer viel härter. So begann die Bronzezeit in Großbritannien. Im Laufe der nächsten tausend Jahre wurden die Steinwerkzeuge und Waffen nach und nach durch solche aus Bronze ersetzt.
Großbritannien hatte reiche Zinnvorkommen, vor allem in Cornwall und Devon wurde das Zinn in Minen ausgebeutet. Um 1600 v. Chr. war britisches Zinn durch Handel in ganz Europa verbreitet. Die Glockenbecherleute (engl. "Beaker") waren auch geschickte Goldschmiede. Goldschmuck wurde auch in Gräbern der Wessex-Kultur in Südengland entdeckt.
Die Briten der frühen Bronzezeit bestatteten ihre Toten in Grabhügeln, oft mit Grabbeigaben der Glockenbecherkultur. Später ging man dazu über, die Toten zu kremieren und die Asche in Urnen aufzubewahren. Die Menschen jener Zeit errichteten berühmte Bauwerke wie Stonehenge.
Es wurde nachgewiesen, dass im 12. Jahrhundert v. Chr. eine Invasion oder eine Masseneinwanderung in Südengland stattgefunden haben muss. Die Auswirkungen waren weit über Großbritannien hinaus zu spüren. Das Ausbleiben des britischen Zinns führte sogar im Nahen Osten zum Zusammenbruch mehrerer Reiche.
Eisenzeit [Bearbeiten]Um 750 v. Chr. erreichte die Eisenverarbeitung von Südeuropa aus Großbritannien. Eisen war stärker und häufiger vorhanden als Bronze und dessen Einführung bildet den Beginn der Eisenzeit. Die Eisenverarbeitung revolutionierte zahlreiche Lebensbereiche, am meisten wohl in der Landwirtschaft. Pflüge aus Eisen konnten das Land viel besser umgraben als solche aus Holz oder Bronze und Eisenäxte konnten Bäume viel effizienter fällen.
Um 900 v. Chr. begann die Einwanderung keltischer Stämme. Bis 500 v. Chr. hatten sie sich über die gesamten Britischen Inseln verbreitet. Die Kelten waren geschickte Handwerker und Schmiede. Sie fertigten kunstvoll verzierten Goldschmuck sowie Waffen aus Bronze und Eisen. Die Kelten lebten in organisierten Stämmen, die von einem Häuptling angeführt wurden.
Als die Bevölkerung immer mehr zunahm, fingen die Stämme an, sich gegenseitig zu bekämpfen. Dies führte zum Bau von Hügelfestungen. Große Bauernhöfe produzierten Nahrungsmittel in schon fast industriellem Ausmaß. Römische Quellen berichten, dass die Kelten Jagdhunde, Tierhäute und Sklaven exportierten. Um 175 v. Chr. zogen viele Menschen aus Gallien und Belgien (Belgae) nach Großbritannien und ließen sich in Kent, Hertfordshire und Essex nieder. Deren Töpferkünste waren weiter fortgeschritten als alles, was die Bewohner Großbritanniens bisher kannten.
Um 100 v. Chr. wurden Eisenbarren als Währung verwendet, der Handel mit Europa florierte (vor allem dank des Exports von Metallen). Bald darauf wurden die ersten Münzen geprägt. Diese basierten auf jenen vom Kontinent, trugen aber die Namen lokaler Herrscher. Als das Römische Reich sich nach Norden ausdehnte, begannen sich die Römer für Großbritannien zu interessieren. Vor allem die reichen Metallvorkommen versprachen reiche Beute.
Quelle: Wikipedia
Hilft das evtl. weiter?
Gruß Peter _________________ Rufe stets: "Glück auf!" Dann ist der "Steine-Sammler" auch gut drauf! |
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Pentagonit Foren Amateur

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 29
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| Verfasst am: 10.11.2007 07:30 Titel: Nachtrag .. |
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...Nachtrag ..
ich kenne mich bezüglich Elbrus, Nordkaukasus jetzt nur mit dem Mineral Auripigment aus aber vielleicht weiß ja einer der Damen und Herren hier noch Näheres zu den von Ihnen gewünschten Angaben zum Nordkaukasus..
http://www.tscherkessen-koeln.de/karatschai.htm
und zu Cornwall ..
Cornwall war die Hauptquelle für Zinn in der Bronzezeit und Antike. Das Zinn wurde zur Bronzeherstellung in den gesamten Mittelmeerraum verschifft. Kornisches Zinn führte zu den Forschungsreisen des Pytheas und zu Handelsreisen der Karthager. Der Haupthandelsweg führte jedoch nach Überquerung des Kanals auf dem Landweg durch Gallien. Die Bergleute von Cornwall zählten zu den erfahrensten der Welt.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts deckte Cornwall mehr als die Hälfte des Weltbedarfs an Zinn. Im 20. Jahrhundert waren die Zinnminen weitgehend erschöpft, Bergwerke in anderen Ländern konnten billiger produzieren. Bergleute aus Cornwall wanderten nach Amerika aus. Einige der erschöpften Zinnminen wurden aufgrund des steigenden industriellen Bedarfs an Arsen - häufig ein Begleitmineral des Zinns - im frühen 20. Jahrhundert auf Arsengewinnung umgestellt. Besonders die Abraumhalden der Zinngewinnung wurden aufgearbeitet. Durch die Arsenstäube wurden weite Teile des Landes um die Bergwerke vergiftet und zur Wüste. Erst Ende des 20. Jahrhunderts begann man mit einer Rekultivierung des Landes.
Quelle: Wikipedia
..und zur Bronze siehe bitte direkt hier ..
http://de.wikipedia.org/wiki/Bronze ..unter Geschichte ..
Gruß Peter  _________________ Rufe stets: "Glück auf!" Dann ist der "Steine-Sammler" auch gut drauf! |
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Hans Kloster Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 2
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| Verfasst am: 10.11.2007 09:15 Titel: Geschichte die Mineralien: zinn-bronze |
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Lieber Peter
Statt Wikipedia als Quelle ist die deutsche zeitschrift Archäologie, 2002 und: Ausgrabungen in Deutschland. Teil 3. Monographien Band 1,3; Dieter Ankner: "Naturwissenschaftliche untersuchungen an den Metallen der Vorgeschichte" zu lesen. Weiter: Science 29 November 1994: Stratiform Copper Deposit, Northern Anatolia, Turkey: Evidence for Early Bronze I (2800 B.C.) Mining Activity.
Litvinskij, USSR hat schon in 1950 auf russisch mitteilt, dass zinn wurde gewonnen in Karnab, Uzbekistan und Muschiston in Tadsjikistan, und nach Mesopotamien und andere länder verkauft.
Noch ist zu erklären wie die bronze erst wurde produziert. Es gibt nur ein Mineral mit zinn und kupfer, Muschistonit - genannt nach Muschiston - und diese Mineral ist sehr selten.
Die perioden mit stein-, bronze- und eisenzeit ist ganz verschieden von land zu land. Zum beispiel ist die bronzezeit in Dänemark etwa 1700-500 v. Chr. Mit die globalisierung ist diese bronzezeit falsch zu nennen. _________________ Hans Kloster |
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Pentagonit Foren Amateur

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 29
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| Verfasst am: 10.11.2007 09:21 Titel: |
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Hallo Hans Koster,
ja, dann sind das wohl die besseren Quellen.
Zitat:
Muschistonit - genannt nach Muschiston - und diese Mineral ist sehr selten.
Ich besitze übrigens eine Kleinstufe mit Mushistonit aus Mushiston, Tadschikistan (Typolokalität). Weitere Minerale mit Cu+Sn findet man hier ..
http://www.mindat.org/chemsearch.php
..und dann bitte Cu und Sn auswählen...dann kommt eine größere Liste mit Kesterit, Mohit, z.B. etc..
Gruß Peter _________________ Rufe stets: "Glück auf!" Dann ist der "Steine-Sammler" auch gut drauf! |
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