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Voraussagen für die Zukunft?


 
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Geosciences-Forum.com Foren-Übersicht -> Geowissenschaften -> Meteorologie & Klimatologie
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Femuth
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 3


Verfasst am: 06.03.2006 23:10    Titel: Voraussagen für die Zukunft?

Hallo!

Habe gerade eine Diskussion mit meiner Frau gehabt. Es ging um die Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit einer genauen Wettervoraussage übere eine längere Zeitperiode. Ich bin der Ansicht dass man dafür 3 Dinge bräuchte:

1) Man müsste alle Naturgesetze von denen das Wetter abhängt 100%-ig kennen, was einen schon in den Bereich reiner Theorie katapultiert, aber es ging ja auch schließlich nur um eine Hypothese ;)

2) Man bräuchte dazu noch ein kleinmaschiges, flächendeckendes System das einem die aktuelle Wettersituation anzeigen kann.

3) Sehr leistungsstarke Rechner die die enormen Datenmengen schnell verarbeiten können.


Unter diesen Voraussetzungen sollte es doch möglich sein, auszurechnen wie das Wetter in sagen wir mal 2 Monaten an einem bestimmten Ort wird, oder?
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Verfasst am: 06.01.2009 13:12    Titel: Sponsored Link



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Perdakon
Fortgeschrittener User
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 07.03.2006 12:07    Titel:

Hallo Femuth,

klingt nach einer meteorologischen Weltformel, kann ich als Geologe natürlich überhaupt nicht gutheißen. Dagegen!

Aber wenn du sämtliche Faktoren und Variablen kennst die das Wetter beeinflussen (sollte die Chaostheorie recht haben sind das dann alle Faktoren im Universum) und dazu noch nen Rechner hast der auch all das auswertet und dabei nicht abstürtzt (Gruß an Bill), dann kannst du das Wetter für immer und ewig vorherberechnen. Leider gibt es da nur einige die dir einen Strich durch die Rechnung machen, z.B. der gute Herr Heisenberg und seine Unschärferelationstheorie

http://www.quantenwelt.de/quantenmechanik/wellenfu nktion/unscharfe.html
(Vorsicht link kopieren und einfügen, fürs Forum zu lang)

Aber mit Sicherheit kann man mit neueren und komplexeren Modellen noch deutlich mehr raußholen als heute möglich ist.
Vielleicht gibt es hier im Forum ja einen Meteorologen oder Klimatologen der sich mit der Materie Vorhersagemodelle auskennt.
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Verfasst am: 06.01.2009 13:12    Titel: Sponsored Link


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Paketschubser
Vielposter
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 07.03.2006 16:40    Titel:

Moin, Moin bin "leider" zwinkert auch Geologe und kein akademischer Grasfrosch grübelt (sind doch Grasfrösche die das Wetter vorhersagen sollen oder?). Hab von daher auch nicht den großen Durchblick. Aber das mit der Chaos- Theorie stimmt, gab doch mal das Beispiel das der Flügelschlag eines Schmetterlings in China oder so, in Amerika einen Hurrikane auslösen kann. Alle Luftbewegungen zu erfassen dürfte schwierig sein, zumal ja auch die Sonneneinstrahlung ständig schwankt (Thema Sonnenwinde)und damit die Verdunstung von Wasser bzw. der Auftrieb erwärmter Luft wodurch ja z.B. die Passatwinde (neben der Korioliskraft die die Richtung dieser Winde bestimmt) ausgelöst werden. Hab aber trotz dieser Probleme mal irgendwo gelesen (in der Geo-glaub ich) das es da Ansätze gibt mit Wettersatelliten und Großrechnern, ging dabei aber hauptsächlich um Unwettervorhersagen glaube ich, vielleicht find ich die Ausgabe noch irgendwo im Fachschaftsraum. (Was mir nur gerade auffällt: Is der Begriff "Unwetter" nicht eigentlich blöd? is doch alles Wetter, höchstens unangenehm wenn man draussen ist lacht . )Ich meine die lagen mit ihren Vorhersagen aber auch nur bei ein paar Tagen. Ich denke in zwei Monaten an Ort XY das Wetter vorherzusagen, ist über statistische Daten ( wie war das Wetter dort im Verlauf der letzten 100 Jahre an diesem Datum), in die man noch ein bischen Klimaerwärmung hereinrechnet, sicherer als anhand von heutigen Daten zwei Monate vorauszurechnen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, also Meteorologen wo seit ihr?
@Femuth, ich hoffe es ist bei einer Dikussion geblieben und nicht zum Streit geworden, reicht doch vollkommen sich zu streiten wer den Schirm nicht mithaben wollte, weil der Wetterbericht Sonnenschein vorausgesagt hat (während man merkt das der Regen gerade die Unterwäsche erreicht hat) grinzt .
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Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
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Femuth
Foren Neuling
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 3


Verfasst am: 07.03.2006 20:30    Titel:

Nene, ist alles friedlich verlaufen Supi

Naja, die Chaostheorie... Hab sie nie so richtig ernst genommen... Kann auch dran liegen dass ich momentan wegen dem Mechatronik-Studium etwas Mathe-geschädigt bin ;)

Aber so muss ich dann eine Korrektur in meine These einführen: Es gilt trotzdem nur müsste man die Daten ständig einlesen und die Vorhersagen ggf. korrigieren. Falls in China ein Reissack umfällt oder so mit den Augen rollent Oder irgendwo ne Atombombe hochgeht...
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Paketschubser
Vielposter
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 08.03.2006 18:14    Titel:

Genau! Vermute ich auch mal, also ein Programm einsetzen das sich ständig an Veränderungen anpasst, das Problem ist nur das damit natürlich die Warscheinlichkeit das Deine Voraussage zutrifft umso geringer ist, je weiter in der Zukunft das Datum liegt, an dem Du das Wetter wissen möchtest. Letztendlich hast Du ja eine hundertprozentige Gewissheit erst, wenn der Tag rum ist, also keine Abweichungen von deinen Prognosen mehr stattfinden können.
Der Artikel den ich gestern angesprochen hatte war übrigens nicht in Geo sondern in Spektrum der Wissenschaft August 2005. Ging in einem Artikel um Wettersatteliten, in einem zweiten um Möglichkeiten Tornados zu beeinflussen(Computermodelle) und in einem dritten um die Möglichkeit das Wetter für bestimmte Jahrezeiten vorherzusagen (sprich wird der Sommer heiß,kalt,nass,etc. aber nicht wie wird das Wetter an Tag X im Ort Y). Wäre aber ne coole Geschichte wenn man heute sagen könnte wie das Wetter im Urlaub wird, beim Gartenfest, der Hochzeit etc.. Nie wieder im Strankorb frieren, in Griechenland im Regen stehen wärend an der Ostsee Sonnenschein ist etc.
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Perdakon
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 08.03.2006 18:43    Titel:

Wo bliebe denn da noch der Spaß.

Im Regen stehen, der Wind peitscht einem um die Ohren, Regenjacke und Kugelschreiber haben schon vor Stunden ihren Dienst versagt und das Feldbuch sieht aus als hätte es schon mal ne Metamorphose durchgemacht............ lacht

Gruß,

Pedakon der das alles bald erleben darf!
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Geologie ist keine exakte Wissenschaft!
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Paketschubser
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 08.03.2006 20:18    Titel:

Das wäre dann der Spass! Wenn unsere Prof´s wüssten wann das Wetter an einem Ort so richtig scheiße ist, wüssten sie wann Sie dorthin eine Exkursion planen müssten. Hab nämlich festgestellt das einige dieser habilitierten Masochisten am meisten erklären wenn das Wetter am schlechtesten ist, wenn es dann Aufklart gehts zurück zum Bus. Hab ich schon öfters erlebt, zum Beispiel im Harz,schön Schee-Regen in den Nacken und die Anweisung:" Hier könnten wir eigentlich mal eine Zeichnung von dem Aufschluss machen." Als es aufhörte zu schneien gings dann auf einen Kaffee ins Lokal. Von der Zeichnung war natürlich nichts zu sehen da nasses Papier nunmal eher reisst als Bleistiftabrieb zu erzeugen.
Das Wissen um das Wetter müsste natürlich nur uns Geo´s zugänglich sein, sonst würden ja alle Urlaub nehmen wenn das Wetter gut wird und damit die Preise in dem Gebiet hochtreiben. Ausserdem wäre es doch lustig wenn die Freundin, nach einem heftigen Streit, noch in den Park will um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und Du auf die Frage ob Du mitkommst antwortest:" Nein Danke. ich bleib drinnen." Und nach ihrer Rückkehr dann: "Schatz Du bist ja ganz nass, hat doch gar nicht nach Regen ausgesehen" böse ! Das setzt natürlich voraus das sie kein Geo ist und nicht wusste wie das Wetter wird und sie auch besser nie erfährt das Dir dieses Wissen zugänglich ist. Ich weiß, ich kann so ein A.... sein das ist unglaublich Schuldig! .
Gruß das Paketschubserle
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Perdakon
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 09.03.2006 10:20    Titel:

Genau! Jap, das mit den Profs kenn ich,

wir waren mal während des Geländepraktikums im Schwarzwald auf dem Kandel (bietet sich ja an).
Es regnete ununterbrochen, zwischendurch hats mal gehagelt, das war ne nette Abwechslung und die Sichtweite war unter 200m.
Wir liefen also bis auf die Bergspitze und der Professor nutzte einen kurzen Moment der Aufhellung.

"Was sie da unten sehen können ist der Rheingraben...." plötzlich schob sich wieder eine riesige Wolke davor.
"und nun ist er auch wieder fort"

Er kam auch nicht wieder.

Nach diesem Tag bin ich ständig am überlegen ob ich mir nicht mal so tolles Zeichenwerkzeug holen soll das die Taucher als benutzen, mein Feldbuch wurde schon so oft nass und wieder getrocknet das es ausieht als hätte Alfred Wegener es höchst persönlich geschrieben.
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Paketschubser
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 09.03.2006 18:33    Titel:

Das mit dem Zeichenmaterial für Regenwetter haben wir uns auch schon mal überlegt, haben uns aber aus finanziellen Gründen dagegen entschieden (gibts übrigen bei Kranz, aber halt teuer). Ich bin dazu übergegangen nach jeder Regenexkursion ein neues Feldbuch anzufangen und bei schlechtem Wetter mit sehr weichen Bleistiften zu arbeiten (die Schreiben auch noch auf feuchtem Papier(nicht auf wirklich nassem). Und gaaaaaaanz Schlaumeier wichtig, in der Unterkunft eine Kopie der Mitschrift anlegen. Abends kannst Du sie vermutlich noch entziffern aber wenn das Feldbuch noch zwei drei Regenschauer abbekommt dann ist Essig. Meine Feldbücher sehen zum Teil aus als hätte ich erst in der Mitte mit dem Schreiben begonnen, die ersten Seiten haben nur noch einen leichten Grauschimmer. Nur für die Diplomkartierung sollte man sich überlegen ob man sich die Topo- Karte nicht auf wasserfestes Papier drucken lässt(gleich zwei drei mal)und Spezialstifte dafür kauft, hab ich nicht gemacht, war ne Sauarbeit die Aufschlüsse anhand von GPS-Daten und Feldbuch zu rekostruieren. Is nur die Frage ob beschichtetes Papier nicht auch Abrieb hat wenn Wasser und Sand rankommen. Wir schweben ja nicht wie Taucher durchs Wasser, sondern bewegen uns eher wie eine Mischung aus Murmeltier, Wildschwein(wer sich durch den Vergleich mit einem Wildschwein beleidigt fühlt kann dieses durch Almkuh ersetzen lacht ) und Gemse. Gruß das Paketschubserle.
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Femuth
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 3


Verfasst am: 09.03.2006 22:42    Titel:

« Paketschubser » hat Folgendes geschrieben:
Genau! Vermute ich auch mal, also ein Programm einsetzen das sich ständig an Veränderungen anpasst, das Problem ist nur das damit natürlich die Warscheinlichkeit das Deine Voraussage zutrifft umso geringer ist, je weiter in der Zukunft das Datum liegt, an dem Du das Wetter wissen möchtest. Letztendlich hast Du ja eine hundertprozentige Gewissheit erst, wenn der Tag rum ist, also keine Abweichungen von deinen Prognosen mehr stattfinden können.


Aber man könnte ja rein statistisch angeben: "Das Wetter wird am 23.12.2006 da und da zu 80% regnerisch" (oder sowas in der Art). Und je näher der Tag kommt desto genauer soll die Voraussage werden. Müsste doch sogar heute halbwegs machbar sein, oder nicht? keine Ahnung
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Perdakon
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 45


Verfasst am: 10.03.2006 01:49    Titel:

Ich glaube wenn du heute das Wetter für den 23.12.2006 errechnen möchtest, hättest du für eine genaue Vorhersage eine statistische Wahrscheinlichkeit von 0,0...02% (gut, vielleicht leicht überspitzt).
Die Frage ist dann, wen interessiert das?
Mit diesen Infos kannst du ja nicht wircklich viel anfangen.
Und ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber bei uns stimmt die Wettervorhersage für den nächsten Tag höchstens zu 60%.
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Paketschubser
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 140


Verfasst am: 10.03.2006 19:52    Titel:

@ Perdakon: Bei uns sind die Vorhersagen schon etwas genauer, warscheinlich liegt das daran das man die Wolken schon ein paar Tage im voraus sieht. Man sieht die Schwiegermutter ja auch schon wenn sie ins Auto steigt, Stunden bevor sie ihr Töchterlein besuchen kommt lacht .
@ Femuth: Aufgrund von statistischen Daten schon. Du müsstest halt gucken wie oft hat´s an dem Ort am 23.12 geregnet,dann schauen ob es da Trends gibt(steigende Regenwahrscheinlichkeit durch Klimaerwärmung z.B.), diese Trends müsstes Du extrapolieren und dann könntest Du sagen mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 100% regnet es in Kiel (is schließlich immer so hier zu Weihnachten, seit der Eiszeit). Ernsthaft, Du könntest sagen das es hier an 75 von 100 beobachteten 23.12 in der Vergangenheit geregnet hat. Das ist eine rein statistische Aussage, aber diese Wahrscheinlichkeit ist erstmal das beste was Du hast, is aber eigentlich keine Wettervorhersage sondern eher ein Wetterrückblick. Dann kannst Du natürlich hingehen und schauen obs Gesetzmäßigkeiten gibt wie "auf einen strengen Winter folgt ein verregneter" etc. mit der Gesamtwarscheinlichkeit können sich dann Statistiker vergnügen. Von diesem Ansatzpunkt kannst Du dann schauen wie ist das Frühjahr, welche Auswirkungen hatte so ein Frühjahr in der Vergangenheit etc.. Alles Fingerspiele für Statistiker, die moderne Meteorolgie kommt dann ins Spiel wenn sie wirklich aufgrund der globalen Wetterlage aussagen machen kann. Sind ja schon dabei Großwetterlagen für Jahreszeiten vorherzusagen. Aber letzendlich gute Vorhersagen können die erst machen wenn sich ein Hoch oder Tief bildet und sie berechnen können wo es langzieht. Aber wie man bei den Hurrikanes immer wieder sieht sind diese Berechnungen durchaus mal ein paar 100 Kilometer neben der Realität. Also theoretisch kann man so eine Aussage machen und anhand von Messergebnissen über das Jahr verbessern (denke ich) aber ob die Wahrscheinlichkeit das diese Vorhersage letztendlich zutrifft (z.B. bei Vorhersage im November 2006) auch signifikant höher ist, als bei einer Wettervorhersage die unabhängig von Statistiken nur aufgrund der globalen Wetterlage erstellt wurde, weiß ich nicht. Es wäre halt nur die Möglichkeit zu einem Zeitpunkt eine Aussage zu machen zu dem Aufgrund der Komplexität des Systems noch keine echte Voraussage, für das Wetter, möglich ist. Bei kurzfristigen Wettervorhersagen geben sie ja schon (bei uns) eine Regenwarscheinlichkeit an, woher sie diese Daten haben weiss ich aber nicht (bei Sonnenscheindauer kein Problem, wie schnell ziehen die Wolken, wie groß sind sie und wieviele). Aber warscheinlich werden sie dafür Satellitendaten auswerten über Wolkendichte, Zusammensatzung,Zuggeschwindigkeit.
Guß das Paketschubserle
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