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Geologenkompass - Ausrüstung
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heyoka Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 21.10.2004 Beiträge: 3
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| Verfasst am: 21.10.2004 18:45 Titel: Geologenkompass - Ausrüstung |
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Hi ! Kann mir jemand sagen, wo man einen Geologenkompass ordern kann, bzw. verraten, wo Ihr Eure besorgt habt ? Bin schon seit Stunden am Suchen, aber hab bisher einfach noch nix Passendes gefunden.
LG, Oka |
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heyoka Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 21.10.2004 Beiträge: 3
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| Verfasst am: 21.10.2004 20:23 Titel: hab es ! |
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Zitat:
Hi !  Kann mir jemand sagen, wo man einen Geologenkompass ordern kann, bzw. verraten, wo Ihr Eure besorgt habt ? Bin schon seit Stunden am Suchen, aber hab bisher einfach noch nix Passendes gefunden.
LG, Oka
so, jetzt bin ich fündig geworden. alle die sich ggf. die sucherei ersparen wollen, besuchen die homepage der fa.krantz (krantz-online.de) |
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jamann Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 13.04.2005 Beiträge: 9
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| Verfasst am: 16.10.2005 05:05 Titel: Kompass |
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| ein geologen bekommt man bei krantz-online.de , aber bei dem preis, sollte man sich ueberlegen, ob man den wirklich brauch! hab auch schon gesehen, dass sich leute selber einengebaut haben! |
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Geofreak Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 47
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| Verfasst am: 22.11.2005 13:48 Titel: |
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Tach,
schau einfach mal auf www.geowiss.de.vu (unsere kleine Geowissenschaftenseite der Studenten der Uni Potsdam)
unter Materialien, Ü Geowiss -> Einkaufstipps
da sind noch ein paar nützliche Links.
der FReak _________________ Als ich besoffen war habe ich auch schon mal den Mond angepinkelt. Bisher konnte mir niemand beweisen, dass ich nicht getroffen habe |
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Paketschubser Vielposter

Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 140
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| Verfasst am: 18.02.2006 19:27 Titel: |
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Ich kann Jamann nur recht geben, bei dem Preis ist die Frage ob man einen eigenen Geologenkompass braucht. Kenne sogar Dozenten vom Geomar die mit einem umgebauten Wanderkompass arbeiten. Meist kann man sich auch Kompanden an der Uni ausleihen, ist ja schließlich Teil der Ausbildung mit den Teilen zu arbeiten. Und sonst kann man auch mal die Fachschaftvertreter anhauen dann sollen die halt welche besorgen, kann man ja über ne Fete oder so finanzieren. Bei uns in Kiel haben nur wenige Geologiestudenten einen eigenen Kompass. Wenn Du für Kartierung oder so einen brauchst, leist Du Dir halt einen von der Uni. GPS Geräte und Funkgeräte für Kartierungen haben die Fachschaftsvertreter organisiert und können dort entliehen werden. Is doch bescheuert wenn da jeder Student etliche hundert Euro ausgibt und den Krempel später nie wieder braucht. Denn seien wir doch mal erlich, wer von uns wird später mal als klassischer Feldgeologe bei irgendeinem geologischen Landesamt arbeiten? Einer von tausend Absolventen? Wären 999 Kompanden die nicht gebraucht werden. Und selbst wenn Du beruflich nen Geo-Kompass brauchst dann ist das Arbeitsmaterial das vermutlich dein Chef zur Vergnügung stellen wird. Oder werden wir alle selbstständige Kartierer oder was? Unwarscheinlich!!!!!!!!!!!!! _________________ Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.) |
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Geofreak Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 47
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| Verfasst am: 20.02.2006 22:52 Titel: |
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bei uns ist es so, dass jeder student eine eigene ausrüstung braucht. inzwischen haben sich die kompasse von breithaupt und der silva bewährt (der eine wegen der robustheit und der andere wegen der leichten handhabung)
versuchs mal mit der bestellung bei krantz online
gruß max _________________ Als ich besoffen war habe ich auch schon mal den Mond angepinkelt. Bisher konnte mir niemand beweisen, dass ich nicht getroffen habe |
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Paketschubser Vielposter

Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 140
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| Verfasst am: 21.02.2006 17:22 Titel: |
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@Geofreak
Is ja krass, wenn jeder sich seine eigene Ausrüstung kaufen muss, habt ihr im ersten Semester ja schon Studiengebühren! Is bei uns zum Glück nicht so, Höhenmesser, Helm und Kompass kann man an der Uni leihen aber einige haben sich natürlich auch ihre eigene Ausrüstung gekauft. Wir müssen uns aber nur Geologenhammer und Lupe selbst anschaffen. Machen das meist als Sammelbestellung bei Kranz, wegen des Porto´s und manchmal lässt sich da auch beim Preis noch was machen.
Gruß das Paketschubserle _________________ Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.) |
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Geofreak Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 47
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| Verfasst am: 23.02.2006 17:11 Titel: |
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wo studierst Du denn?
naja abgesehn davon sind bei uns die studiengebühren verglichen mit anderen unis in der gegend ziemlich niedrig. wir zahlen 250 euro pro semester (incl. semesterticket für berlin und gesamt brandenburg). Allein die fahrkarte würde schon mehr als 400 euro im semester kosten. Außerdem kannst Du dich dann gut an deine eigene ausrüstung gewöhnen und wenn du was kaputt machst bist du niemandem rechenschaft schuldig. _________________ Als ich besoffen war habe ich auch schon mal den Mond angepinkelt. Bisher konnte mir niemand beweisen, dass ich nicht getroffen habe |
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Paketschubser Vielposter

Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 140
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| Verfasst am: 23.02.2006 17:42 Titel: |
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@Geofreak
Ich studiere in Kiel. Wir haben zum Glück noch keine Studiengebühren, ist noch in der Landesverfassung festgeschrieben das es keine geben darf. Soll aber geändert werden. Der Landesfinanzminister hat sogar schon angekündigt das die Studiengebühren, wenn sie denn kommen, nicht der Uni zukommen sollen, sondern dem Landeshaushalt. Wenigsten ehrlich der Mann. Wollen hier auch sonne Art Landesuni aufbauen und die Selbstverwaltung der Uni´s beschränken, also eine Landesdiktatur von Forschung und Lehre . Wir werden noch viel zu demonstrieren haben glaube ich. Zum Glück sind Profs und Rektor auf unserer Seite. Der ASTA hat in den letzten Wochen zum Beispiel das Verwaltungshochhaus besetzt zum Protest gegen Studiengebühren etc., fand der Rektor richtig gut. Gab ja auch keine Aussperrungen der Mitarbeiter, also alles friedlich.
Was ich nur mit den Studiengebühren meinte ist, wenn Du dich vor dem Studium komplett Ausrüsten musst mit Bergstiefeln, Goretexklamotten, Hammer, Kompass und so weiter, musst Du ja auch schon einiges investieren um mit dem Studium überhaupt anfangen zu können. Bei uns entfällt halt ein Teil dieser Ausgaben.
Zur Zeit zahlen wir auch nur ca. 95 Euro pro Semester ca. die Hälfte davon für´s Semesterticket. Das gilt aber auch nur für den Bereich Kiel und nicht für ganz Schleswig- Holstein. Aber bei den geringen Unkosten fürs Studium sind halt auch eher mal ein paar neue Bergstiefel drin. Das mit der Gewöhnung an die eigene Ausrüstung und der eigenen Verantwortung stimmt natürlich. Aber auch die Uni-Kompanden sind noch gut in Schuss trotz Generationen von unerfahrenen Studenten. Habs bisher noch nicht erlebt das da was kaputt gemacht wurde aber wenn doch, must mans halt ersetzen (Haftpflicht kann da hilfreich sein).
Gruß das Paketschubserle _________________ Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.) |
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spotts Vielposter

Anmeldungsdatum: 18.05.2006 Beiträge: 150
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| Verfasst am: 02.06.2006 14:54 Titel: |
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Die Anfrage nach dem Kompass ist zwar schon lange her, hier aber einen ungewöhlichen Tip: ich habe gesten bei Tchibo einen Wanderkompass erstanden (3,99 Euro ) der mit etwas Übung im Gelände genutzt werden kann. Der hat auch einen eingebauten Winkelmesser.
Mit so einem ähnlichen Gerät habe ich damals meine Diplom-Kartierung durchgezogen.
Gruss
Spotts  |
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Geofreak Fortgeschrittener User

Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 47
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| Verfasst am: 02.06.2006 15:23 Titel: |
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ich hab meinen neuen jetzt auch mal richtig im gelände getestet. hab den costu von breithaupt. _________________ Als ich besoffen war habe ich auch schon mal den Mond angepinkelt. Bisher konnte mir niemand beweisen, dass ich nicht getroffen habe |
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Standlinie Foren Neuling

Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1
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| Verfasst am: 15.08.2007 15:11 Titel: |
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Hallo Leute,
sammle schon über längere Zeit Kompanden aller Art und habe auch den ein oder anderen Geologenkompass dabei. Wer sich einen kaufen möchte sollte vorher genau recherchieren, was er alles damit machen möchte. Um Peilungen oder Richtungen messen zu wollen, braucht man keinen Geologenkompass und kauft sich deshalb einen normalen Marsch- oder Peilkompass (Modelle von Silva, Eschenbach, Kasper&Richter, etc. oder bei Ebay). Neigungen kann ich auch einfach mit einer Gonscheibe etc. messen. Ich muß nur halt wissen, was ich will. Schließlich kauft man ja einen Geologenkompass nicht einfach so von der Stange wie eine Jeans oder einen einfachen Kugelschreiber. Ich gehe davon aus, dass Ihr als angehende Geologen ein Messinstrument erwerben wollt, welches Euch einmal weltweit begleiten soll; ein Instrument, auf das ich mich hundertprozentig verlassen kann und das ich auch beherrsche. Nicht nur für die geologischen Übungen sondern auch beim wandern in den Bergen oder sonst einfach so.
Hier also meine Erfahrungen und Tipps dazu:
Breithaupt-Kompanden: Sehr gut, robust, weltweit einsetzbar (Deklination und Inklination!), halten ein Leben lang, sehr kostenintensiv (sozusagen ein Lebenskompass), für topographische Geländeaufnahme geeignet.
Freiberger-Präzisionsmechanik: Sehr gut, robust weltweit einsetzbar (Deklination und Inklination!), halten ein Leben lang, kostenintensiv, aber eher bezahlbar, für topographische Geländeaufnahme geeignet.
Brunton-Kompass: Sehr guter weltweit einsetzbarer Geologenkompass (Deklination und Inklination können individuell eingestellt werden), der immerhin seit etwa 1920 eingesetzt wird, vor allem im englischsprachigen Raum. Hervorragende Qualität, wenn er aus Amerika oder als Lizenznachbau aus Japan kommt (Lietz). Der Preis ist angemessen für die Qualität. Ein Nachteil ist seine Größe, aber dafür kann er auch für sonstige topographische Aufnahmen verwendet werden.
Breithaupt-Kompass Costu: Guter Kompass, klein, robust (ohne Inklinationskorrektur), bezahlbar, ähnlich zu handhaben wie der BW-Kompass.
Eschenbach-Alpin-Kompass (gibt es auch von Kasper & Richter): Guter Kompass, einfache Handhabung, Preis etw 69 €, keine Inklinationskorrektur.
Recta DP-Marschkompass DP 6G: Weltweit einsetzbarer robuster Kompass, einfache Handhabung, kleiner und sehr filigran bezifferter Teilkreis (nicht so gut für Brillenträger), Deklination einstellbar, inklinationsunabhängig, Preis rund 70 €.
Bei Krantz-online gibt es auch einen Geologenkompass aus Aluminium für 95 €. Er wird in China hergestellt, ist für dieses Stückchen Hardware äußerst günstig, ist etwas kleiner als bei Breithaupt oder bei FPM, hat aber auch erwähnenswerte Schwächen. Der Teilkreis hat eine Eingradteilung. Diese ist für die Praxis einfach viel zu fein geteilt und erschwert die Ablesung. Eine Zweigradteilung wie beim Freiberger-Geologenkompass ist wesentlich handhabungsfreundlicher. Zweitens schwingt die Magnetnadel viel zu lange hin und her, da sie nicht weiter gedämpft wird. Wer hat schon eine so ruhige Hand oder will entsprechend lange warten, bis die Nadel zur Ruhe kommt.
Dann gibt es ja auch noch den einen oder anderen Kompass mit Neigungsmesser, den man zum Beispiel auch bei Ebay erwerben kann.
Fragt andere Studenten/Studentinnen, HIWIS oder auch Professoren nach ihren Erfahrungen bei der Handhabung des von ihnen eingesetzten Geologenkompasses. Sie geben ihre Erfahrungen sicherlich gerne weiter. Ach ja, auch das Internet enthält viele Aussagen dazu im englischsprachigen Raum.
Übrigens, Weihnachten oder der Geburtstag stehen vor der Tür. Warum sollte man Euch da nicht auch den einen oder anderen Geldbetrag zukommen lassen für den späteren Kauf. Ich habe mich für den Freiberger Kompass entschieden und es nicht bereut.
Viel Spaß und Freude bei Eurer Kompasswahl wünscht Euch Standlinie. |
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